Ausgabe Woche 29 / 2016

Einsatz für ein grenzenloses Wandererlebnis

Seit 20 Jahren setzt sich die IG Grenzpfad Napfbergland für ein grenzenloses Wandererlebnis zwischen zentralem Mittelland und Alpen ein. Im Mittelpunkt ihrer Tätigkeiten steht der 115 km lange Grenzpfad zwischen Langenthal, Napf, Brienzer Rothorn und Brünig sowie die Zusammenarbeit über die Kantons-, Regions- und gar die Jasskartengrenze hinweg. Auf besonders fruchtbaren Boden fiel der Grenzpfad- Gedanke seit Beginn auf dem Abschnitt St. Urban - Melchnau, gesäumt von Klosterhöfen, Baumreihen und Wässermatten. Seit den Anfängen thematisiert die IG Grenzpfad auch die Kulturgrenze und die damit verbundene kulturelle Vielfalt in den vom Grenzpfad durchquerten Landschaften. Bis heute wird zum Beispiel im Entlebuch mit Deutschschweizer, im Emmental hingegen mit französischen Karten gejasst. Eine Gegebenheit, die entlang dem Grenzpfad von St. Urban bis hin zum Napf und Brünig und von da sogar bis hinauf auf die Furka beobachtet werden kann. Die IG Grenzpfad Napfbergland veranstaltete in den Anfängen nicht nur Jassturniere mit gemischt deutsch-französischen Jasskarten, sondern organisierte auch andere Anlässe, die mit umfangreicher Pressearbeit begleitet wurden und die Beziehungen über die Kulturgrenze hinweg stärken sollten. Der Geist von damals hallte vor einigen Jahren beispielsweise im Projekt «Enjoy Emmental- Entlebuch» nach und unterdessen werden auch im Rahmen der BLS-Kampagne «Heimatland» und im kürzlich in Huttwil neu lancierten Projekt «Mammutland» eifrig Fäden über die Jasskarten-Grenze gespannt. mehr